Alle Jahre wieder dreht sich die Welt der CrossFitter nur um ein Thema: Die CrossFit Opens. Wie du für den Startschuss in weniger als drei Wochen perfekt gerüstet bist, erfährst du hier.

 Von Florian Sorg

Vom 23. Februar bis 27. März 2017 werden hunderttausende Athletinnen und Athleten weltweit in fünf WODs schwitzen, kämpfen und ja: auch ein bisschen fluchen. Der Name ist hierbei Programm: die Opens sind offen für alle! Die Workouts können in Originalform (RX) oder angepasst (scaled) absolviert werden – somit gibt es für niemanden eine Ausrede. ;)

Das Einzige was du also brauchst, um an den Opens teilzunehmen ist die Freude am Sport! Alles andere hast du dir in deinen Trainings bereits angeeignet und in den „5 Minuten Work-Your-Weakness“ perfektioniert. Wir möchten dir hier noch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, die dir dabei helfen sollen, bei den Opens das Beste aus dir rauszuholen.

„Nur kurz ein Schluck Wasser“
Wie oft hast du dich schon dabei erwischt, mit dem Gedanken „ich muss es mir ja einteilen…“ unnötig viele und lange Pausen zu machen? Oder deine Hände zu chalken, um dir eine Pause zu gönnen? Nach jedem Satz von Übungen deine Wasserflasche zu suchen, da du sonst den qualvollen Tod des Verdurstens erleidest?

Die effiziente Transition zwischen einzelnen Übungen ist nicht nur im Team-Wettkampf ein Schlüsselmoment. Die CrossFit Open-Workouts sind vielfach kurze und intensive Sequenzen – so kurz, dass auch die Pausen zwischen den Sets kurz sein sollten. Probiere also, dir falsche Angewohnheiten und unnötige Pausen abzugewöhnen. Ersetze sie durch relevante Pausen wie z.B. das Springseil nach Gebrauch ordentlich auf den Boden zu legen um bei der nächsten Runde nicht zuerst das Wirrwarr entknoten zu müssen oder das Ausschütteln der Arme beim Gang zur nächsten Übung. Gestalte deine Pausen aktiv und bringe deinen Puls durch gezielte Atmung und Verlangsamung der Übung nach unten. Gerade bei Körpergewichts-Übungen wie Burpees, Push-ups, Air-Squats oder Rudern kannst du getreu dem Grundsatz „nice and slow“ schlussendlich mehr Repetitionen rausholen, wenn du kontinuierlich verlangsamt weiterarbeitest, als wenn du nach allen fünf Reps pausierst. Probiere auch, deine Pausen übungsübergreifend zu gestalten. Meistens wird bei einer Folgeübung eine andere Muskelgruppe beansprucht. Folgt also nach einem Squat-Element eine to-overhead Übung, absolviere direkt ein paar Reps der overhead-Übung. So bist du dann kopfmässig auch schon direkt beim nächsten Set.

Es beginnt im Kopf
Die besten CrossFitter auf der Welt sind nicht nur gut, weil sie stark und ausdauernd sind. Sehr vieles ist taktisch und spielt sich im Kopf ab. Überlege dir eine Taktik, um das Workout auf dich angepasst möglichst effizient durchziehen zu können. Steuere deinen Mindset so, dass du deine Taktik einhältst und weiche nur in den seltensten Fällen davon ab.

Die CrossFit Opens sind das Terrain um an deiner Taktik und deinem Mindset zu arbeiten. Es werden alle Coaches mitmachen und dich untersützen wo es nur geht.

Trau dich!
Der wohl wichtigste Punkt: Nimm dein Herz in die Hand! Einerseits bei der Anmeldung zu den CrossFit Opens und andererseits bei den Open-Workouts, denn: Im Training gibst du 100% – an den Open-Workouts werden es 120% sein. Diese 20-Competition-% werden in den ersten Sekunden nachdem der Timer abgelaufen ist, schmerzen. Aber es lohnt sich – garantiert!

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