Yvonne ist seit Januar 2018 Member bei Zurich Nord CrossFit wo sie 3 Mal pro Woche trainiert. Sie hat im März erfolgreich ihr Bootcamp bei Zurich Nord CrossFit abgeschlossen und berichtet im nachfolgenden Interview über ihre Erfahrung.

Erstmal vielen Dank, dass du dir für dieses Interview Zeit nimmst. Kannst du kurz erläutern wie du zu Zurich Nord CrossFit gekommen bist und wieso du dich für das Bootcamp entschieden hast?

Zugegeben – Sport war nie meine grösste Leidenschaft und ein paar Kilos mehr auf den Hüften (nette Umschreibung für Übergewicht) waren auch schon immer an der Tagesordnung. Als ich letzten November nach fast 2 Jahren aus den Staaten zurückgekehrt bin, überrollte mich der Frust der Rückkehr. Ich war müde, träge und demotiviert. Meine physische Verfassung liess zu wünschen übrig. In Kombination mit dem altbekannten Winterblues, wusste ich, dass ich etwas ändern musste. Also: neuer Job – neuer Wohnort – warum nicht auch eine sportliche Herausforderung? Ich hatte schon Einiges über Bootcamps gehört und war neugierig. Zwei Monate sind eine absehbare Zeit und dennoch eine tolle Gelegenheit sich meinem inneren Schweinehund zu stellen, um langfristig etwas zu ändern. Mit etwas Recherche bin ich mit Zurich Nord CrossFit fündig geworden. Die vielen positiven Feedbacks, sowie der angenehme Kontakt mit Fabian spornten mich an. So überwand ich meine Skepsis, meldete mich an und wagte das Experiment.

Hast du vor dem Bootcamp bereits Sport getrieben?

Sagen wir es so: Es ist oftmals beim Versuch und dem Gedanken geblieben ;)

Was hast du während dem Bootcamp über Sport, Ernährung – und vor allem dich selbst - gelernt?

Zu allererst habe ich die Basics von CrossFit kennengelernt. Parallel profitierte ich bei den Power Yoga- und Mobility-Lektionen von dem Fachwissen der Coaches.  Wir Bootcampers trainierten mit den anderen Mitgliedern der Box. Ein wirklich guter Ansporn und dennoch wurde dabei auf eine saubere Ausführung Wert gelegt. Abgesehen von den ganzen erlernten Sporttechniken, habe ich das Kochen kennen und lieben gelernt. Durch den Verzicht auf Zucker bin ich viel aufmerksamer gegenüber den anderen Geschmacknuancen. Das ganze Bootcamp hat auch mit sorgfältiger Planung zu tun – in jeglicher Hinsicht. Die 5 Trainings pro Woche, die Ernährungsumstellung, das Umdenken und die Auseinandersetzung mit sich selbst kommen nicht von selbst. Während des Camps mussten wir auch bewusst Stress reduzieren: Einfach mal «offline» sein – das Handy auf Flugzeugmodus setzen und runterkommen. So lernte ich auch geduldig mit mir selber zu sein und im selben Moment auch meine Komfortzone zu verlassen.

Welche Veränderungen hast du dadurch bemerkt (körperlich, psychisch)?

Meinen eigenen Ehrgeiz und Können habe ich massiv unterschätzt. Ich bin mir meiner Verantwortung gegenüber mir selbst und meiner Gesundheit bewusster geworden. Es braucht nicht viel, um auf sich selbst acht zu geben.  Die Rede ist hier nicht vom Abnehmen, sondern ganz grundsätzlicher Natur. Ich sprudle regelrecht vor Energie und auch meinen Arbeitskollegen ist aufgefallen, dass ich nach dem Training strahlend zur Arbeit erscheine. Es ist ein Wahnsinnsgefühl zu wissen, was man bereits am morgen früh schon geleistet hat. Ebenso gab es immer wieder kleine Erfolgsmomente: mehr Gewicht beim Training – bessere Beweglichkeit – bessere Kondition - das Rennen auf den Zug fällt leichter :) Durch diese Momente bin ich achtsamer geworden. Auch zu wissen, dass jeder noch so kleine Erfolg auf eigener Leistung basiert, macht Stolz. Die gepurzelten Pfunde und die lockerere Kleidung sind «nur» ein Nebeneffekt. ;)

Was möchtest du einem neuen Bootcamper mit auf den Weg geben?

Wag es! «Ich kann das nicht» – gibt es nicht! -> Du kannst es NOCH nicht! Ein Sportmuffel wird nicht über Nacht zum Athleten. Seid geduldig mit dir selbst und fokussiere dich auf deine eigenen Erfolge. Egal ob gross oder klein! Das du etwas machst, spricht bereits Bände! Auch den Muskelkater steckst du schon weg. Es wird von Tag zu Tag besser! Versprochen! LOS! Raus aus der Komfortzone und rein ins Camp! :)

Ein grosses High Five an die Crew und all die Members, die mir mit jedem Training ein Lächeln ins Gesicht zaubern! Das ist erst der Anfang! Vielen Dank!

Vielen Dank, liebe Yvonne!

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